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SCHUTZSTANDARDS

PSA-Verordnung (EU) 2016/425

Das übergeordnete Ziel der Verordnung über persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist es, Regelungen für Ausrüstung festzulegen, die mit dem Zweck entworfen und hergestellt wird, durch ihr Tragen oder ihren Einsatz Schutz vor einer oder mehreren Gefahren für die persönliche Gesundheit oder Sicherheit zu bieten.

Von der PSA-Richtlinie 89/686/EWG zur PSA-Verordnung (EU) 2016/425

Die Verordnung hat die alte PSA-Richtlinie 89/686/EWG am 21. April 2018 abgelöst. Die neue Verordnung spiegelt neue Technologien und Verfahren für die Entwicklung und Vermarktung von PSA wider. Darüber hinaus zielt die neue Regelung auf eine verbesserte Konsumentensicherheit und einen fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen und Märkten ab.

Die neue Verordnung muss nicht in die innerstaatliche Gesetzgebung der einzelnen Mitgliedsländer umgesetzt werden, da es sich um einen verbindlichen Rechtsakt handelt. Sie gilt EU-weit in ihrer Gesamtheit, ohne dass eine gesonderte einzelstaatliche Gesetzgebung erforderlich wäre. Sie umfasst auch EWR/EFTA-Mitgliedsstaaten (Liechtenstein, Norwegen, Island). Auch Länder, für die spezifische Abkommen im Rahmen des Besitzstandes der Gemeinschaft gelten (Schweiz, Türkei), müssen die Regelung umsetzen.


Die wichtigsten Änderungen der Neuregelung sind:

  • Festgelegte Verantwortlichkeiten für Importeure und Distributoren, einschließlich online.
  • Einem Produkt muss entweder eine EU-Konformitätserklärung beiliegen oder Benutzerinformationen müssen entsprechende Informationen enthalten. Außerdem muss die Website-Adresse angegeben sein, über die auf die EU-Konformitätserklärung zugegriffen werden kann.
  • Die technische Dokumentation und die EU-Konformitätserklärung müssen nach der Markeinführung eines Produktes 10 Jahre verfügbar sein.
  • Die Gültigkeitsdauer der Zertifikate ist auf 5 Jahre beschränkt.
  • Der Hersteller muss seinen (1) Namen, (2) seinen eingetragenen Handelsnamen oder seine eingetragene Marke und (3) eine Kontaktadresse auf dem Produkt oder, falls dies aufgrund der Abmessungen oder physikalischen Eigenschaften des Produkts nicht möglich sein sollte, auf dessen Verpackung und/oder in der begleitenden Dokumentation angeben.
  • Die Produkte müssen mit der Typ-, Serien- oder Chargennummer gekennzeichnet sein.
  • Die zuständigen Marktaufsichtsbehörden sind berechtigt und angehalten, sich direkt an den betreffenden Wirtschaftsteilnehmer zu wenden, auch wenn dieser seinen Sitz in einem anderen Mitgliedstaat hat.

In der Verordnung sind verschiedene Kategorien von PSA definiert, wie zum Beispiel Schutzkleidung, die durch die Norm DIN EN ISO 13688:2013 geregelt ist, Schutzhandschuhe, die durch DIN EN 420:2003 + a1:2009 geregelt sind, sowie Augen- und Gehörschutz sowie Sicherheitsschuhe.

Weitere Informationen bei der Europäischen Kommission

PPEPERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG (PSA)

Wenn das CE-Zeichen bei unseren Hosen separat verwendet wird, bezieht es sich auf den Knieschutz. Wir verwenden es auch um zu zeigen, dass unsere Schutzhandschuhe den CE-Standards entsprechen.

EN 511DIN EN 342 – KLEIDUNGSSYSTEME UND KLEIDUNGSSTÜCKE ZUM SCHUTZ GEGEN KÄLTE

DIN EN 342 definiert die Anforderungen und die Leistung von Kleidung, die zum Schutz vor Auskühlen des Körpers in kalter Umgebung entwickelt wurde. Es können einzelne Kleidungsstücke, aber auch ganze Kleidungssysteme, die aus mehreren Lagen bestehen, zertifiziert werden.

Das Tragen mehrerer Kleidungsschichten ist eine hervorragende Weise, die Wärmeisolierung zu erhöhen und den Schutz gegen Kälte zu verbessern. Ein Kleidungssystem in mehreren Lagen erleichtert es zudem, sich an plötzliche Temperaturveränderungen anzupassen.

Es ist zu beachten, dass Schwitzen bei längerem Aufenthalt in kalter Umgebung vermieden werden sollte, da die wärmeisolierenden Eigenschaften durch Aufnahme von Feuchtigkeit zunehmend beeinträchtigt werden. Zudem erhöht Wind den Schutzbedarf.

Der Standard DIN EN 14058 ist eng mit DIN EN 342 verwandt. DIN EN 14058 erfordert eine niedrigere Leistungsstufe und zielt auf Kleidung ab, die für Tätigkeiten in gekühlten Umgebungen, d. h. in Kühlhäusern (Kühlbereiche für die Lagerung von Lebensmitteln usw.), entwickelt wurde.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 1.1 MB)

EN 343 symbol DIN EN 343 – SCHUTZKLEIDUNG - SCHUTZ GEGEN REGEN

Bei Regen wird man nicht nur nass, sondern kühlt auch aus. Das beeinträchtigt auch die Arbeitsleistung.


DIN EN 343 legt die Leistungsanforderungen an Kleidung fest, die vor Regen und Feuchtigkeit schützt. Der Standard definiert die Wasserdurchdringung des Stoffs und der Nähte des Kleidungsstücks sowie seine Beständigkeit gegen Wasser und Feuchtigkeit. Für beide Eigenschaften gibt es drei Bewertungen – 1, 2 und 3 –, 3 zeigt hierbei die beste Leistung an.

Auch bei geprüften Produkten, die vor Regen schützen, kann der Träger in dem Kleidungsstück durch starkes Schwitzen und fehlende, wirksame Belüftung (Atmungsaktivität) trotzdem von Innen nass werden und auskühlen. Um die Ansammlung von Feuchtigkeit (Schweiß) zu vermeiden, sollte der Träger Kleidungsstücke wählen, die zur Arbeitsintensität passen. Je höher die Intensität, desto höher die erforderliche Atmungsaktivität und umgekehrt.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 258 kB)

EN 471

DIN EN ISO 20471 – HOCHSICHTBARE KLEIDUNG

DIN EN ISO 20471 legt die Anforderungen an Kleidung mit optischer Signalwirkung fest. Der Standard gibt Leistungsanforderungen in Bezug auf die Farbe und Retroreflexion sowie die Mindestfläche des fluoreszierenden und reflektierenden Materials vor.

Der Standard enthält drei verschiedene Leistungsstufen, wobei 3 die höchste Sichtbarkeit angibt. Für jede Leistungsstufe gibt der Standard die Fläche und die Anordnung von fluoreszierenden und reflektierenden und kontrastierenden Materialien an. Im Hinblick auf die Berechnung der Mindestfläche sind fluoreszierende und reflektierende Materialien nicht gleichwertig, da sie unterschiedlichen Zwecken dienen.


Kleidungsstücke können auch kombiniert werden, um bessere Sichtbarkeit und eine höhere Leistungsstufe zu erreichen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass 1+2 nicht immer 3 ergibt, dies hängt von der Oberfläche des betreffenden Materials ab (fluoreszierend oder reflektierend).

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 240 kB).

EN388

DIN EN 388 - SCHUTZHANDSCHUHE ZUM SCHUTZ VOR MECHANISCHEN RISIKEN

Dieser Standard gilt für alle Arten von Schutzhandschuhen gegenüber physikalischen und mechanischen Verschleiß, der durch Abrieb, Durchschnitt, Reißen, Durchstechen und ggf. Stöße oder Schläge verursacht wird.


Ausgehend von jedem Prüfergebnis wird eine Leistungsstufe berechnet: je höher die Zahl oder der aufsteigende Buchstabe, desto höher ist die Leistungsstufe. Die Ergebnisse werden mithilfe eines Piktogramms angezeigt, das die Eigenschaften des Handschuhs leichter verständlich macht.

a. Abriebfestigkeit: Basiert auf der Anzahl von Zyklen, die erforderlich ist, um ein Loch in den Prüfling zu schleifen. Die Abriebfestigkeit wird anhand der Anzahl von Zyklen gemessen, die erforderlich ist, um ein Loch zu schleifen. Die höchste Leistungsstufe beträgt 4, das entspricht 8000 Zyklen.

b. Schnittfestigkeit, Kreismesser: Basiert auf der Anzahl der Zyklen, die erforderlich ist, um mit einem rotierenden Kreismesser bei konstanter Geschwindigkeit durch den Prüfling zu schneiden. Das Ergebnis wird mit einem Referenzmaterial verglichen und in Form eines Index dargestellt. Die höchste Leistungsstufe beträgt 5, das entspricht einem Index von 20.

c. Reißfestigkeit: Basiert auf der Kraft, der erforderlich ist, um den Prüfling zu zerreißen. Die Reißfestigkeit wird definiert als die Kraft, die erforderlich ist, um einen rechteckigen Prüfling, der der Länge nach bis zur Hälfte zerteilt ist, zu zerreißen. Der Prüfling muss komplett zerrissen werden. Die höchste Leistungsstufe beträgt 4, das entspricht 75 Newton.

d. Durchstichfestigkeit: Die Durchstichfestigkeit basiert auf der Kraft, die notwendig ist, um das Material mit einem Prüfnagel bei einer bestimmten Geschwindigkeit (10 cm/min) zu durchstoßen. Die höchste Leistungsstufe beträgt 4, das entspricht 150 Newton.

In allen Fällen zeigt 0 die niedrigste Leistungsstufe an, wie nachstehend zu sehen ist: Die Anforderungen an die einzelnen Leistungsstufen sind Folgende. Die Leistungsstufe wird neben dem Piktogramm angezeigt.

e. Schnittfestigkeit: Bei dieser Prüfung wird eine gerade Klinge bis zum Durchschnitt über den Prüfling bewegt. Dabei wird die minimale Kraft zum Durchschnitt des Prüflings nach 20 Millimetern bestimmt. Die Leistungsbewertung reicht von „Leistungsstufe A“ - Schnittfestigkeit mit einer Kraft zwischen 2 N und 5 N - bis zur „Leistungsstufe F“ - Schnittfestigkeit bei einer Kraft von über 30 N.

f. Stoß-/Schlagfestigkeit: Hierbei handelt es sich um einen optionalen Test, der für Handschuhe verwendet wird, die an Handflächen, Handrücken und Knöcheln besondere Eigenschaften im Hinblick auf Stoß-/Schlagfestigkeit aufweisen. Die Prüfung erfolgt nach DIN EN 13594:2015, Abschnitt 6.9 – Schutzhandschuhe für Motorradfahrer. Für Handschuhe, die den Anforderungen an die Stoß-/Schlagfestigkeit entsprechen, wird ein Kennzeichnungscode „P“ hinzugefügt.

Leistungsstufe 0 1 2 3 4 5
a. Abriebfestigkeit (Zyklen) <100 100 500 2000 8000
b. Schnittschutz (Faktor) <1.2 1.2 2.5 5.0 10.0 20.0
c. Weiterreißfestigkeit (Newton) <10 10 25 50 75
d. Stichfestigkeit (Newton) <20 20 60 100 150

Leistungsstufe

A B C D E

F

e. Schnittfestigkeit, gerade Klinge (N)

2 5 10 15 22

30

f. Stoß-/Schlagfestigkeit

Geprüft (P) Nicht geprüft (leer)  

EN 511DIN EN 511 - SCHUTZHANDSCHUHE ZUM SCHUTZ GEGEN KÄLTE

Dieser Standard gilt für alle Schutzhandschuhe gegen Konvektions- und Kontaktkälte bis -50 °C. Der Schutz vor Kälte wird mit einem Piktogramm ausgedrückt, gefolgt von 3 Leistungsstufen, die sich auf die jeweiligen Schutzeigenschaften beziehen. Die höchste Leistungsstufe beträgt 4.

a. Widerstandsfähigkeit gegen Konvektionskälte: Leistungsstufe 0–4. Basierend auf den wärmeisolierenden Eigenschaften des Handschuhs, die durch Messung der durch Konvektion übertragenen Kälte ermittelt werden.

b. Widerstand gegen Kontaktkälte: Leistungsstufen 0–4. Basierend auf dem Wärmewiderstand des Handschuhmaterials, wenn es mit einem kalten Gegenstand in Berührung gebracht wird.

c. Wasserdurchlässigkeit: 0 oder 1,0 = Nach 30-minütigem Kontakt dringt Wasser ein. 1 = Nicht wasserdurchlässig.

X = Leistungsstufe nicht getestet.

Alle Handschuhe müssen für Abriebfestigkeit und Weiterreißfestigkeit gemäß. DIN EN 388 mindestens die Leistungsstufe 1 erreichen.

BENUTZERHANDBUCH (PDF)

EN 11611

DIN EN ISO 11611 – SCHUTZKLEIDUNG FÜR SCHWEISSEN UND VERWANDTE VERFAHREN

DIN EN ISO 11611 legt die Materialleistung und die Konstruktionsanforderungen für Kleidung fest, die zum Schutz vor Hitze, Flammen und Schweißen entwickelt wurde. Im Grunde ist dieser Standard eine aufs Schweißen ausgelegte Version von DIN EN 11612. Dieser Standard definiert den Schutz vor verschiedenen Wärmequellen wie offene Flammen, Spritzer von flüssigem Eisen und Kontaktwärme. Darüber hinaus schützen die nach DIN EN 11611 zertifizierten Kleidungsstücke vor Strahlungswärme eines Lichtbogens und verringern die Gefahr eines Stromschlags bei kurzem Kontakt mit spannungsführenden elektrischen Leitern.

DIN EN 11611 verfügt über zwei Klassen – Klasse 1 und Klasse 2 – je nach Art des verwendeten Schweißverfahrens. Klasse 1 deckt weniger gefährliche Schweißverfahren und -situationen, kleinere Metallspritzer und geringere Strahlungswärme ab, während Klasse 2 gefährlichere Schweißverfahren und -situationen sowie Metallspritzer und Strahlungswärme höheren Grades abdeckt.

Der Standard beinhaltet auch eine Reihe von Designanforderungen, etwa, dass Kleidung den gesamten Oberkörper, Hals, Arme und Beine komplett bedecken muss sowie Außentaschen mit Patten ausgestattet sein müssen, die mindestens 20 mm breiter als die Taschenöffnung sind.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 321 kB)

DIN EN 13034 – SCHUTZKLEIDUNG GEGEN FLÜSSIGE CHEMIKALIEN

DIN EN 13034 gibt die Anforderungen an Kleidung an, die einen eingeschränkten Schutz gegen flüssige Chemikalien bietet, und ist damit auf Berufe und Situationen ausgelegt, in der der Gefahrenbereich relativ schnell verlassen und das Kleidungsstück relativ schnell ausgezogen werden kann. Typische Berufe sind Spediteure, die Tankfahrzeuge für Öl und Benzin fahren, und Servicetechniker, die gelegentlich Schmierstoffe, Säuren usw. handhaben. Für beanspruchendere Umgebungen mit höheren Risiken sind Kleidungsstücke mit höherem Schutz erforderlich.

Die Klassifikation Typ 6 bezieht sich auf Ganzkörper-Chemieschutzanzüge, während der Typ PB auf Teilkörperschutz, beispielsweise Jacken und Hosen, verweist.

Die Designanforderungen des Standards legen fest, dass das Kleidungsstück nicht so gestaltet sein darf, dass sich flüssige Chemikalien ansammeln und auf der Stoffoberfläche (wie ungeschützte Taschen) eingeschlossen werden können.

Es ist zu beachten, dass flüssige Chemikalien häufig entflammbar sind, für einen optimalen Schutz sollte Kleidung mit elektrostatischen Eigenschaften und mit Flammschutzmitteln getragen werden. DIN EN 13034 und DIN EN 1149 ist eine hervorragende Kombination für diesen Zweck.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 284 kB)

EN 11612DIN EN ISO 11612 – KLEIDUNG ZUM SCHUTZ GEGEN HITZE UND FLAMMEN

DIN EN 11612 gibt die Leistung für Kleidung vor, die vor Hitze und/oder Flammen schützen soll (ausgenommen ist der Schutz von Feuerwehrleuten und Schweißern). Der Standard zeigt den Schutz vor Entflammen durch verschiedene Wärmequellen an: (A) begrenzte Flammenausbreitung, A1 Oberflächenzündung und A2 Randbeflammung; B) Konvektive Hitze und offene Flammen; (C) Strahlungswärme; D) Spritzer von flüssigem Aluminium; (E) Spritzer von flüssigem Eisen (F) Schutz vor Kontaktwärme (Bügeleisen, heiße Platten usw.).

Die nach DIN EN 11612 zertifizierten Kleidungsstücke sollten zusammen mit anderer Schutzkleidung verwendet werden, die den Anforderungen von DIN EN 11612 entspricht. Darüber hinaus erfordert der Standard einen vollständigen Schutz von Armen und Beinen. Somit entsprechen T-Shirts und Shorts nicht den Anforderungen von DIN EN 11612. Für einen verbesserten Schutz können darunter jedoch Kleidungsstücke, die nach DIN EN 14116 (eine geringere Leistungsstufe, an die nicht dieselben Designanforderungen gestellt wird) zertifiziert sind, getragen werden.


Um einen vollständigen Schutz sicherzustellen, müssen Kopf, Hals, Hände und Füße von anderer zugelassener Schutzkleidung bedeckt sein. Hierbei ist zu beachten, dass Kleidung, die als Unterwäsche klassifiziert ist, immer mit Oberbekleidung getragen werden sollte, die den Schutzanforderungen von DIN EN 11612 entspricht. Unterwäsche allein bietet keinen angemessenen Schutz.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 442 kB)

DIN EN ISO 14116 – KLEIDUNG ZUM SCHUTZ GEGEN FLAMMEN

DIN EN 14116 legt die Leistung von Schutzkleidung für Materialien und Materialkombinationen für Arbeitnehmer bei gelegentlichem kurzem Kontakt mit offenen Flammen ohne weitere thermischen Gefahren fest. Dieser Standard ist eine „abgespeckte“ Version von DIN EN 11612. Er gilt für Kleidungsstücke, die keine langen Ärmel und Beine aufweisen, sowie für Accessoires wie Hüte, Mützen, Sturmhauben, Socken, Unterhosen usw.

DIN EN 14116 ist mit drei verschiedenen Indizes – 1, 2 und 3 – erhältlich, wobei Index 3 die höchsten Schutzanforderungen festlegt. Materialien, die Index 1 entsprechen, dürfen nicht direkt auf der Haut getragen werden, Kleidungsstücke, die Index-1-Materialien enthalten, sollten nur über Kleidungsstücken getragen werden, die Index 2 oder 3 entsprechen.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 204 kB)

DIN EN 1149-5 – SCHUTZKLEIDUNG - ELEKTROSTATISCHE EIGENSCHAFTEN

DIN EN 1149-5 legt die Materialleistung und die Konstruktionsanforderungen für Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften fest. Diese Schutzkleidung ist so konstruiert, dass das Risiko einer entzündbaren Entladung (Funkenbildung) vermieden wird, beispielsweise, wenn es zur Reibung zwischen einem Ellbogen oder einem Knie und einer Wand oder einer anderen Oberfläche/einem anderen Gegenstand kommt. Dies ist bei der Arbeit mit brennbaren Materialien wie Gasen und Benzin von entscheidender Bedeutung.

Die Materialleistung basiert auf der Oberflächenwiderstandsfähigkeit des Materials, der elektrischen Beständigkeit und dem Ladungsabbau. Für einen vollständigen Schutz müssen alle Materialien, die den Standard nicht erfüllen, und leitfähige Teile (Reißverschlüsse usw.) vollständig bedeckt sein. Außerdem muss mittels Schuhen, die elektrostatische Ladung in den Boden ableiten, für eine ordnungsgemäße Erdung gesorgt werden.

Es ist zu beachten, dass die Zertifizierung nach DIN EN 1149-5 für Tätigkeiten, die Feinelektronik und ähnliche empfindliche Elektronik (Mikrochips, Leiterplatten, Montage von Mobiltelefonen usw.) umfassen, nicht ausreichend ist. Für diese Art von Tätigkeiten ist Schutzkleidung erforderlich, die nach DIN EN 61340 zertifiziert ist.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 249 kB)

IEC 61482-2 – SCHUTZKLEIDUNG GEGEN DIE THERMISCHEN GEFAHREN EINES LICHTBOGENS

Trotz umfassender Sicherheitsmaßnahmen kommt es jedes Jahr zu vielen Unfällen durch Lichtbögen. IEC 61482-2 legt die Anforderungen für Kleidung fest, die vor den thermischen Gefahren von Lichtbögen schützt. Diese Kleidung gehört zur Risiko-Kategorie III. Diese Kategorie zertifiziert Kleidungsstücke, die in Umgebungen mit hohem Risiko getragen werden und bei Auftreten eines Lichtbogens Verbrennungen II. Grades verhindern.

Der Schutz vor Lichtbögen läuft auf einen Schutz gegen Energie hinaus, die in Kalorien (cal/cm²) gemessen wird. Um die Leistungsstufe des Produktes zu messen, wird das Kleidungsstück zwei verschiedenen Prüfverfahren unterzogen: dem Open-Arc-Test und dem Box-Test. Bei den Prüfverfahren kommen unterschiedliche Aufbauten, Lichtbogenanordnungen, Prüfparameter, Testverfahren und Ergebnisparameter zur Anwendung. Die Ergebnisse der einzelnen Prüfverfahren sind weder physikalisch vergleichbar noch mathematisch konvertierbar. Die Lichtbogenfestigkeit muss mit einem der beiden Verfahren getestet werden.

Für die Open-Arc-Methode werden die Testergebnisse als ATPV (Arc Thermal Performance Value) oder EBT50 (Energy break-open treshold, d.h. der Schwelle, bei der Löcher im Stoff entstehen) angegeben. Beide Werte sind gleichwertig. Im Wesentlichen zeichnen sich Kleidungsstücke/Stoffe, die einen EBT50-Wert erreichen, eher durch Isolierung als durch Stärke aus, während ATPV-Kleidungsstücke eher eine höhere Stärke als Isolierung aufweisen.

In einem Box-Test wird der Prüfling einem direkten Lichtbogen mit 4 kA (Klasse 1) oder 7 kA (Klasse 2) ausgesetzt.

Es ist zu beachten, dass alle getragenen Kleidungsstücke Schutz vor Lichtbögen bieten müssen. Hierzu gehören Unterwäsche, Socken, Handschuhe und T-Shirts oder Hemden, die unter der äußeren Schicht getragen werden. Dabei gilt: Je mehr Schichten von Schutzkleidung gegen Lichtbögen getragen werden, desto höher der Schutz.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 251 kB)

SICHERHEITSBILDUNG VIDEOS

DIN EN 14404 - KNIESCHUTZ

Dieser Standard umfasst die Größe, die Druckverteilung, den Schutz gegen Durchstich und die Trageversuche von Knieschützern.

Typ 2, Leistungsstufe 1
Zuverlässiger Knieschutz für Handwerker in einem mobilen Arbeitsumfeld, das regelmäßig eine kniende Haltung zur Ausübung der Tätigkeit beinhaltet. Entwickelt zum Schutz der Knie vor Kieselsteinen, Nägeln und anderen kleinen Fremdkörpern mit einer Größe bis zu 1 cm auf harten, ebenen Bodenoberflächen.

Typ 2, Leistungsstufe 0
Wirksamer Knieschutz für Handwerker, die gelegentlich im Innenbereich in kniender Haltung arbeiten. Entwickelt, um die Knie auf ebenen Bodenoberflächen zu schützen.

Snickers Workwear Knieschützer sind für den Einsatz mit den Knieschutztaschen der Snickers Workwear Arbeitshosen gem. EN 14404:2010 ausgelegt und zertifiziert. Diese Knieschützer sind nicht für andere Hosenmarken zertifiziert.

BENUTZERHANDBUCH (pdf, 1.9 MB)

Waschanleitung

Do not iron nicht bügeln
Iron max 110 max. bei 110°C bügeln
Iron max 150 max. bei 150°C bügeln
Iron max 200 max. bei 200°C bügeln
40 degree bei 40°C waschen
60 degree bei 60°C waschen
85 degree bei 85°C waschen
Dry cleaning Chemisch reinigen lassen
No dry cleaning Nicht chemisch reinigen lassen
Tumble dry normal Bei normaler Temperatur trocknergeeignet
Tumlel drying norm Bei niedriger Temperatur trocknergeeignet
Do not tumble Nicht trocknergeeignet
No bleach Nicht bleichen

Patente und geschmacksmusterschutz (RCD )

Innovation und Produktentwicklung bilden das Herzstück von Snickers Workwear. Daher sind zahlreiche unserer Produkte und Lösungen patentiert. Viele Produkte sind zudem eingetragene Gemeinschaftsgeschmacksmuster (RCD).

In diesem Katalog haben wir Produkte mit registriertem Geschmacksmuster oder Funktionen, die zum Patent angemeldet oder patentiert sind, mit den nachfolgend aufgeführten Symbolen gekennzeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf snickersworkwear.com.

Patent info Dieses Produkt ist in bestimmten Ländern Europas und weltweit patentiert oder zum Patent angemeldet.
Registreted design Dieses Produkt hat ein eingetragenes Gemeinschaftsgeschmacksmuster (Registered Community Design, RCD) oder eine nationale Geschmacksmustereintragung.

Fragen